Waffen-SS

SS Waffen-SS und SS-Verfügungstruppen

Waffen-SS Entstehung der Schutzstaffel 
Die Schutzstaffel, kurz SS genannt, wurde 1923 als Leibgarde Adolf Hitlers gegründet. Ursprünglich gehörten zu dieser Truppe nur 22 Mann, die Adolf Hitler schützen sollten. Unter Heinrich Himmler wurde sie nur wenige Zeit später die mächtigste Organisation im Dritten Reich. Sie war verantwortlich für Polizei und Geheimdienst und sah sich selbst als eine Elitetruppe. Nach der Neugründung der NSDAP im Februar 1925 sorgte Hitler dafür, dass die SS gebildet wurde. Immer noch waren erst rund 1000 Mitglieder in ihr vereint. Die Losung „Deine Ehre heißt Treue“ sah Loyalität als oberstes Gebot. 1926 legte ein Befehl fest, dass in den Kampforganisationen das Braunhemd obligatorisch war, mit brauner Hose, Mütze, Halstuch, Schulterriemen und Koppel. War das Wetter schlecht, durfte zusätzlich eine graue Windjacke getragen werden. Ab 1930 bekam die SS einheitliche schwarze Reithosen, schwarze Stiefel und schwarzes Koppelzeug. Seit 1923 trug die Stabswache auf ihren Mützen den sogenannten Totenkopf, ein traditionelles Abzeichen der Totenkopf-Husaren. Ab 1935 war die schwarze Uniform für die Mitglieder des SS vorgeschrieben. Immer wieder wurden die Uniformen erweitert und geändert, so dass es viele unterschiedliche Versionen gibt: Dienstmäntel, Ausgehanzug, Paradeuniform, Gesellschaftsanzug und graue Dienstuniform sind nur einige Beispiele, wie die Bekleidung der Schutzstaffel alle Bereiche des Lebens durchdrang.

Die Waffen-SS im 2. Weltkrieg
Kurz vor Beginn des 2. Weltkrieges bestand die Waffen-SS der SS-Verfügungstruppe aus einem Divisionsstab, der Leibstandarte und drei motorisierten Regimentern Infanterie. Dazu kam noch ein Regimentsstab, der ein Pionier- und Nachrichtenbataillon, eine Lazarett-Einheit und zwei Kradschützen-Bataillone befehligte. Seit April 1940 wurde die ursprüngliche SS-Verfügungstruppe dann als Waffen-SS bezeichnet und war an den Kriegen in Polen, in Frankreich und auf dem Balkan beteiligt. Sie trat dabei nicht als ein einheitlicher Großverband auf, sondern war auf die einzelnen Formationen verteilt. Die Mitglieder der Waffen-SS zeigten oft eine Aggressivität und waren sowohl gegen sich selbst, gingen aber auch gegen andere rücksichtslos vor.

Das Ende des Zweiten Weltkrieges
Erst Mitte 1942 kamen die Leibstandarte, Wiking, Totenkopf und Das Reich: Die vier Divisionen der Waffen-SS von der Front und bekamen ein weiteres Panzer-Regiment. Waren bis zu dieser Zeit noch keine 200.000 Mann Mitglied bei der Waffen-SS, wurden es bis zum Herbst 1943 bereits 350.000 Mitglieder. In den letzten beiden Kriegsjahren kämpften die Panzer-Divisionen der Waffen-SS an allen Fronten mit. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges kämpften eine Million SS-Männer in mehr als 38 Divisionen. Davon waren allerdings nur die Hälfte Deutsche. Ein Viertel von ihnen waren sogenannte „ethnische“ Deutsche, aus dem Baltikum oder vom Balkan mit deutschen Wurzeln und ein Viertel waren Ausländer. Wie viele Mitglieder gegen Ende des 2. Weltkrieges Mitglied in der Waffen-SS waren, werden wohl niemals genau festgestellt werden. Geschätzt sind ungefähr 180.000 gefallene Soldaten der Waffen-SS während der gesamten Kriegsjahre gefallen. Mindestens 40.000 werden vermisst und noch einmal 400.000 Soldaten wurden verwundet. Die ursprünglichen vier SS-Divisionen haben dabei – rein statistisch – sämtliche Mannschaften mehrfach eingebüßt. Auch die 12. Panzer-Division „Hitlerjugend“ der SS kämpfte in der Normandie weiter, obwohl bereits 40 Prozent der Soldaten verwundet und 20 Prozent gefallen waren.

 

Uniform, Effekten & Abzeichen der Waffen-SS

Ärmelstreifen der SS
Ärmelstreifen wurden am rechten Unterarm der Uniform getragen, sie kennzeichneten die Truppenzugehörigkeit.
Eine Auflistung der verschieden Ärmelstreifen finden Sie hier.
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