Kaiserreich & Weimarer Republik 1871-1933

Das Kaiserreich und die Weimarer Republik

Die Gründung des deutschen Kaiserreichs

Zwischen 1871 und 1918 wurde das Deutsche Reich auch das Kaiserreich genannt. Vor der Gründung des deutschen Reiches waren die verschiedenen deutschen Länder durch starke Umwälzungen, Veränderungen und Auseinandersetzungen geprägt. Mit der Gründung des deutschen Kaiserreich als eine konstitutionelle Monarchie gelang es die deutschen Länder in einen förderalen Bund zusammen zufügen. Die Gründung des deutschen Kaiserreichs wurde mit der für das Reich neu erstellten Verfassung am 1. Januar 1871 festgelegt. Am 18. Januar 1871 folgte die Proklamation des preußischen Königs Wilhelm I. zum Deutschen Kaiser. Die Zeremonie fand im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles statt. Dieser Tag wird auch der Reichsgründungstag genannt und als Zeitpunkt der Gründung eines ersten deutschen Nationalstaates angesehen. Gelenkt wurde das Kaiserreich durch den Monarchen als Staatsoberhaupt und den Reichskanzler als Regierungschef. Der berühmteste und am längsten amtierende Reichskanzler dieser Zeit war Fürst Otto von Bismarck.

Der 1. Weltkrieg von 1914 – 1918 und die Weimarer Republik

Die Würdenträger des deutschen Kaiserreiches waren durch ihr stark militärisch wirkendes Erscheinungsbild geprägt. Typisch für diese Zeit waren die hochdekorierten Uniformen und Pickelhauben, wie sie auch der Reichskanzler Bismarck fast ausschließlich trug. Aber auch einfache Soldaten wurden mit den für diese Zeit üblichen Pickelhauben ausgestattet. Militärparaden und die verschiedensten Prozessionen sollten Stärke und Macht demonstrieren. In ganz Europa fanden in diesen Jahren um den Jahrhundertwechsel viele Veränderungen, Umbrüche und Auseinandersetzungen statt. Mit der Ermordung des österreichischen Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand durch ein Attentat in Sarajewo begann der 1. Weltkrieg. Am 28. Juni 1914 erklärte Österreich Serbien-Ungarn den Krieg und löste damit einen der verheerendsten Kriege aus, bei dem am Ende 40 Staaten beteiligt waren, darunter auch das deutsche Kaiserreich. Über 17 Millionen Tote hatte dieser Krieg als Verlust zu beklagen. Der 1. Weltkrieg endete am 11. November 1918. Am 9. November 1918 wurde die Weimarer Republik gegründet und sie dauerte bis zum 30. Januar 1933 als Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt wurde. Während dieser Zeit hatte das Erscheinungsbild der militärischen Würdenträger und der Soldatenkleidung verschiedene Veränderungen erfahren. Die Uniformen wurden praktischer, klarer und übersichtlicher gestaltet als wie zu Beginn des Kaiserreiches. Während des 1. Weltkrieges wurden noch Pickelhauben getragen. Diese wurden von den späteren Stahlhelmen abgelöst. Für diese Veränderungen auch in der Kleidung der Soldaten waren die großen industriellen Umbrüche des ausgehenden und neuen Jahrhunderts verantwortlich. Der Übergang vom sogenannten Agrarzeitalter in das industrielle Zeitalter hatte sich zwischen den Jahren von 1870 bis 1930 vollständig vollzogen. Die Fertigung von Stoffen in industriellen Webereien oder auch die industrielle Stahlproduktion und Verarbeitung hatten großen Einfluss auch auf die Veränderungen der militärischen Bekleidung.

Das Ende der Weimarer Republik

Vom Anfang des Kaiserreich bis Ende der Weimarer Republik blieb trotz des verheerenden 1. Weltkrieges eine „gut-bürgerliche“ Ordnung erhalten. Dies zeigte sich auch in den Lebensstilen und den Ausstattungen der Uniformen. Während des Kaiserreichs galt die Epoche der Gründerzeit. Diese fiel in die vielen wirtschaftlichen Umwälzungen. Wohlstand und Aufschwung zeigten sich in der Wohn- und Kleidungskultur. Das Bürgertum orientierte sich im Kaiserreich wieder am Adel. Bis zum Ende der Weimarer Republik blieben viele dieser Werte trotz der großen Umbrüche erhalten. Ihr Ende nahm die Weimarer Republik von 1929 an, mit den Folgen der Weltwirtschaftskrise. Die starken Rezessionen brachten eine enorm schwierige wirtschaftliche Lage mit sich. Dies führte zu den großen Wahlerfolgen der rechten Parteien und dem Umsturz des demokratischen Systems der Weimarer Republik. Am Ende der Weimarer Republik 1933 durch den Aufstieg von Hitler und seiner nationalsozialistischen Partei entstand eine Diktatur mit einem vollständig anderem Denksystem. Dieses zeigte sich auch an der äußeren Gestaltung der Uniformen und Soldatenbekleidung.

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